Wände richtig streichen: Praktische Tipps für Anfänger

Möchtest du deine Wände streichen, um frischen Wind in dein Zuhause zu bringen, findest du hier die besten Tipps. Erfahre, wie du Farbe einfach und effizient auftragen kannst, welches Zubehör du für deinen neuen Anstrich benötigst und wie du Schritt für Schritt beim Malern deiner Wände vorgehst.

Wände richtig streichen: Wichtige Tipps für Anfänger

  • Vor dem Streichen solltest du die Wände genau ausmessen, damit du weißt, wie viel Farbe du benötigst. Dazu werden Länge und Höhe des Raumes gemessen und die Werte miteinander multipliziert. Soll auch die Decke gestrichen werden, musst du Länge und Breite erfassen. Die so berechnete Quadratmeterzahl gibt jeweils die Größe der Oberfläche an und hilft die passende Menge an Farbe zu finden.
  • Ist der Raum, den du streichen möchtest, verwinkelt, kannst du die einzelnen Bereiche separat ausmessen, berechnen und am Ende zusammen zählen.
  • Auf den Farbeimern ist neben der Liter-Angabe auch die Größe der Fläche, die damit gestrichen werden kann angegeben. Dabei solltest du beachten, dass bei vielen Farben ein einmaliger Anstrich nicht reicht, um zufriedenstellend zu decken. Werden bunte Farben auf einen hellen Untergrund gestrichen, kann ein Anstrich genügen. Umgekehrt ist es oft nötig die Wände zwei- oder dreimal zu streichen. Achte in diesem Fall auf eine hohe Deckkraft der Wandfarbe, um dir mehrere Arbeitsgänge zu sparen. Auch zum Ausbessern mancher Stellen, kann es nötig sein, mehr Farbe einzuplanen.
  • Neben der Deckkraft der Farbe spielt auch die Beschaffenheit der Oberfläche eine Rolle. Strukturierte Wände benötigen mehr Farbe, als eine glatte Grundfläche.
  • Nutze Zubehör, das dir hilft deine Wände richtig zu streichen. Um Türrahmen, Steckdosen oder Heizungen herum, lässt es sich präziser mit einem Pinsel, statt einer Farbrolle arbeiten. Mit den passenden Werkzeugen gelingt dir das Streichen schneller und unkomplizierter – es lohnt sich also zu investieren. Zudem kann manches aus- oder abgewaschen und später wieder verwendet werden.
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Welche Farbe eignet sich für meinen Raum?

Ob deine Lieblingsfarbe auch an der Wand ein Hingucker ist, lässt sich leicht herausfinden.

  1. Raumgröße und Lichtmenge

Wenn der Raum klein und eher dunkel ist, sind helle Farben eine gute Möglichkeit das Zimmer optisch aufzuhellen. Dabei kann es dennoch bunt zugehen: Die Zauberformel heißt Pastell! Ist der Raum klein, aber hell, können auch kühle Farben den Raum optisch vergrößern. Muster bringen Unruhe in die Wohnung. In kleinen Zimmern setzt du daher besser auf einfarbige Flächen statt

Mustertapeten
. Tipp: Streiche nur eine Wand oder einen Teil, statt dem ganzen Raum. So setzt du ein farbliches Highlight ohne den Raum zu überladen.

  1. Funktion des Raumes

Farben können Einfluss auf unsere Stimmung und das Energielevel nehmen. Für Räume wie

Schlafzimmer
oder
Badezimmer
eignen sich daher beruhigende Nuancen in Blau oder Grün. Im Arbeitszimmer sind Klarheit und Konzentration wichtig. Ein kräftiges Rot – auf einer begrenzten Fläche – kann hier munter machen.

  1. Raumelemente betonen

Mit Farbe kannst du einem Raum Struktur geben. Gibt es bestimmte Besonderheiten, wie die Höhe der Decken, Struck oder Bauelemente, kannst du diese farblich hervorheben. Zum Hingucker wird außerdem ein weißer Rahmen rund um einfarbige Wände. Durch eine drei bis fünf Zentimeter große weiße Fläche um den farbigen Bereich wirkt der Raum optisch größer.

Bist du dir mit der Farbe weiterhin unsicher lohnt sich ein Test. Streiche eine kleine Fläche mit deiner Wunschfarbe und beobachte, wie diese – besonders im Laufe des Tages mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen – auf dich wirkt. Daneben kannst du auch mit Apps die Farbgestaltung für Wohn- oder Schlafzimmer simulieren. Vielleicht ist auch eine der Nuancen der

Wandfarben-Trends 2020
etwas für dich.

Wände richtig Streichen: Mit diesen Werkzeugen gelingt der Farbzauber

  • Farbroller: Mit einem breiten
    Farbroller
    lassen sich zeitsparend große Flächen streichen. Achte auf einen ergonomischen Griff und darauf, dass die Walze nicht zu schwer für dich ist. Wähle für strukturierte Oberflächen eine Walze mit flauschigem Bezug, der genug Farbe aufnehmen kann. Für glatte Untergründe kann die Florhöhe der Walze auch kürzer sein. Streichst du deine Wände in unterschiedlichen Farben, lohnt sich die Anschaffung von einem Roller pro Farbe. Nach Gebrauch können die Farbroller mit Wasser oder Lösungsmittel ausgewaschen werden.
  • Teleskopstab: Ein Telestab, mit dem der Farbroller verbunden werden kann, lässt dich flexibler arbeiten. Insbesondere bei hohen Wänden und wenn du die Decke streichen möchtest lohnt sich eine Teleskopstange um möglichst ermüdungsarm zu arbeiten.
  • Pinsel: Auch wenn der Farbroller das Hauptwerkzeug ist, wenn du deine Wände richtig streichen möchtest, ist ein
    Pinsel
    für die Feinarbeit unverzichtbar. Mit ihm verpasst du schwer zugänglichen Stellen – rund um Fenster, Tür oder Heizkörper – den nötigen Anstrich. Alternativ kann auch ein Kantenstreicher hier gute Dienste leisten und um Ecken und Kanten, sowie oberhalb der Fußbodenleiste streifenfrei malern.
  • Abstreifgitter und Farbwanne: In die Farbwanne kannst du die Farbe in kleine Portionen abgießen. Tauche den Farbroller ein und streiche ihn über den abgeflachten Bereich mit den Farbrillen. So stellst du sicher, dass die Walze nicht zu viel Farbe auf einmal aufnimmt und diese sich gleichmäßig über die Rolle verteilt. So kleckert und spritzt die Farbrolle nicht beim Streichen. Auch überschüssige Farbe auf Pinseln kannst du in der Farbwanne reduzieren. Denselben Effekt hat ein Abstreifgitter, das du direkt im Farbeimer anbringen kannst. Nutze es, um die Wandfarbe auf dem Farbroller gleichmäßig zu verteilen. Nach dem Streichen können Wanne und Gitter mit Wasser und Seife oder Lösungsmittel gesäubert werden. So sind sie für die nächste Renovierung wiederverwendbar.
  • Malerkrepp: Ein gutes
    Malband
    ist extrem wichtig. Die Qualität bestimmt, wie scharf und sauber die Abgrenzung zwischen einzelnen Farbbereichen sein wird, die auf Wände oder Decke aufgetragen werden. Es lohnt sich also bei Malerkrepp in hochwertige Produkte zu investieren, die gut an der Wand haften und sich auch rückstandsfrei und problemlos wieder abziehen lassen. Die Haftung an der Wand sorgt dafür, dass keine Farbe unter das Klebeband laufen kann und die Grenzen eine klare Linie aufweisen. Dies ist besonders bei strukturierten Untergründen wichtig. Beim Abziehen sollte das Band nicht reißen und auch die darunter liegende Farbe nicht mit abziehen. Wichtig: Der Malerkrepp muss entfernt werden, bevor die Farbe vollständig getrocknet ist. Dazu im 45- bis 90-Grad-Winkel zur Wand abziehen.
  • Abdeckfolie und Malervlies: Auch diese zwei unscheinbaren Helfer sind effektiv, wenn du deine Wände richtig streichen möchtest. Die Malerfolie eignet sich besonders gut, um Möbel abzudecken und vor Spritzern zu schützen, falls diese nicht aus dem Raum entfernt werden können. Auch hier lohnt es sich auf Qualität zu achten, da günstige Folie oft schnell einreißt und löchrig wird. Abdeckvlies ist eine kompakte Unterlage, auf der nichts verrutscht und die den Boden so sicher vor Klecksen bewahrt.

Wände richtig streichen Schritt für Schritt

  1. Vorbereitung

Oft unterschätzt, ist die Vorbereitung des Raumes ein arbeitsintensiver Schritt bei der Renovierung. Wenn möglich solltest du den Raum vollständig leer räumen und auch Lampen und Gardinenstangen abnehmen. Ist das nicht möglich, kannst du Möbel, Teppiche und Dekoraktion in die Mitte des Zimmers schieben und mit einer Abdeckfolie schützen. Nutze Folie und Abdeckvlies um den Boden abzudecken. Streichst du die Wände kannst du das Vlies an die jeweilige Stelle schieben. Beim Bemalen der Decke empfiehlt sich eine großflächige Abdeckung mit Folie, damit auch kleine Farbspritzer den Boden nicht beschmutzen. Hast du keine Malerfolie oder -vlies kannst du auch Zeitungspapier nutzen. Das Gehäuse von Steckdosen und Schaltern sollte wenn möglich abgenommen oder mit Malerkrepp umrandet werden. Auch Fußbodenleisten können mit Malerband abgeklebt werden. Achte darauf den Malerkrepp fest anzudrücken, damit keine Hohlräume bleiben, in die Farbe hineinlaufen kann. Reinige die Wände bevor du mit dem Streichen beginnst – entferne Staub, Tierhaare und Spinnweben. Bürste die Wand ab und wasche Flecken falls nötig mit Wasser und wenig Spülmittel ab. Risse und Löcher von Dübeln solltest du vor dem Streichen mit Spachtelmasse ausgleichen.

  1. Grundierung

Grundierung, im Innenbereich auch

Tiefengrund
genannt, stellt sicher, dass das Streichen mit Farbe einwandfrei gelingt. Sie ist nötig bei porösen, saugenden oder sandigen Untergründen, wie Putz oder Rigips. Die transparente Grundierung zieht tief ein, festigt und gleicht das Saugverhalten aus, damit die Farbe später nicht fleckig wird oder abplatzt. Bist du dir unsicher kann beispielsweise ein Test mit dem Malerkrepp Aufschluss geben, ob die Wände grundiert werden müssen. Drückst du das Klebeband an die Wand und ziehst es ab sollte danach keine Farbe oder kreidiger Staub haften bleiben. Befindet sich deine Wand dagegen in einem guten Zustand ist keine Grundierung nötig. Hier genügt es, wenn du die zu bemalende Oberfläche wie oben beschrieben mit Bürste und feuchtem Tuch reinigst.

  1. Streichen

Rühre die Farbe gut auf und beginne das Streichen mit der Decke, falls diese gemalert werden soll. So können Farbspritzer an den Wänden später einfach übermalt werden. Streiche zuerst die Ecken, damit dort keine Farbansätze sichtbar sind. Große Flächen wie Wand oder Decke malerst du mit einer Farbrolle, indem du einzelne Bahnen überlappend aneinander setzt. Streiche die Wände von oben nach unten und gleiche die Übergänge zwischen den Bahnen jeweils durch waagrechtes Rollen aus. Du solltest immer zügig arbeiten, damit einzelne Farbflächen nicht antrocknen und so Übergänge sichtbar werden. Ist ein zweiter Anstrich nötig, warte zunächst, bis der die Flächen getrocknet sind. Orientiere dich dabei an den Vorgaben des Farbherstellers. Ziehe das Malerkrepp ab, bevor die Farbe vollständig getrocknet ist. So lange sollten Malerfolie und -vlies noch auf Boden und Möbeln bleiben, um Klecksen und Spritzern durch nasse Farbreste vorzubeugen. Solltest du dennoch Flecken finden entferne sie zeitnah mit einem feuchten Tuch, bevor diese Antrocknen können.
Tipp für exakte Farbkanten auf Raufasertapeten: Streichst du mit zwei Farben, malere zunächst entlang des Malerkrepps mit der helleren Farbe vor. Diese füllt dann Hohlräume unterhalb des Malerbandes aus und so wird die Kante exakter, wenn du später mit der dunkleren Farbe darüber malst.

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