TOKIO

LUXUS
MODEKETTEN
KOSMETIK
SECONDHAND
FAHRKARTE
STARBUCKS LATTE
5. TOKIO
1.25
2.74
Mit seinen in Kirschblütenregen getauchten Schreinen und den Shoppingtempeln, angestrahlt von grellem Neonlicht, verkörpert Tokio durch und durch die Verbindung von Tradition und Moderne. Besessen von Jugend und Jugendkultur, ist die Metropole eine erstklassige Shoppingadresse sowie die Brutstätte aufregender Streetstyles und Trends. Nicht nur die Trendviertel Harajuku und Shibuya beherbergen Luxusgüter, Spielzeug und traditionelle Kimonos en masse. Zwischendurch noch eine Geisha-Aufführung besuchen oder sich eine Anime-Maniküre verpassen lassen? Nichts ist unmöglich in der japanischen Hauptstadt.

CITY SHOPPING ROUTE

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Omotesandō
Wer sich in Omotesandō an die Pariser Champs-Élysées erinnert fühlt, hat nicht Unrecht. Mit seinen Designer-Flagship-Stores und beeindruckenden architektonischen Bauten gehört das Viertel zu Tokios vornehmsten Bezirken. Die Hauptstraße ist beliebt bei den Schönen und Reichen, aber auch die Seitenstraßen sind sehenswert. Hier befinden sich Boutiquen, Blumenläden und kleine Galerien. Wer eine Pause vom Shoppinggetümmel braucht, geht zu Omotesandō Koffee. Versteckt in einem traditionellen japanischen Haus, ist das Café eine Oase der Ruhe in einer der geschäftigsten Städte der Welt.
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Shibuya
Wer gerne shoppt bis zum Umfallen, muss unbedingt nach Shibuya. Beliebt vor allem bei einem jüngeren Publikum, beherbergt der Stadtteil erschwingliche Einkaufsmöglichkeiten im Überfluss. Im Shibuya 109, einem zehnstöckigen Einkaufszentrum, kann man sich einen guten Überblick über aktuelle Trends verschaffen. Shibuya ist außerdem beliebt bei Nachtschwärmern – nicht umsonst liegt hier die Nonbei Yokocho, die „betrunkene Gasse“. Wer sich traut, findet in einem der berüchtigten Stundenhotels – „Love Hotels“ genannt – Unterschlupf.
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Isetan Shinjuku
Neben dem belebtesten Bahnhof der Welt, Shinjuku-eki, liegt das Isetan: Ein Kaufhaus, das in Stil und Sortiment an das New Yorker Bergdorf Goodman erinnert. Während sich die Warenauswahl im Hauptgebäude nur an Frauen richtet, gibt es im Nebengebäude alles, was das Männerherz begehrt. Isetan ist bekannt für seinen exzellenten Service, besonders für ausländische Einkäufer. Auf jeder Ebene gibt es Telefone mit direkter Verbindung zum fremdsprachigen Kundendienst. Wem der Sinn nach einer Zeitreise ins alte Japan steht, besichtigt die traditionellen Gewänder im siebten Stock.
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The Pool Aoyama
Von außen wirkt The Pool eher unscheinbar, aber das täuscht. Der Concept Store ist nicht nur ein architektonisches Wunderwerk, sondern auch ein Hotspot für zeitgenössische Mode. Der Name ist nicht zufällig gewählt: Im Keller des Gebäudes befand sich ursprünglich ein Wohnblock-Pool. Viele Elemente der ursprünglichen Architektur wurden in das Store Design integriert, bis hin zu den Originaltüren und -schildern. Das Sortiment selbst ist sorgfältig kuratiert und überraschend zurückhaltend – besonders im Vergleich zu Tokios eher buntem, grellen Style.
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Laila Tokyo
Laila Tokyo, versteckt in einer Shibuyaer Seitenstraße, ist ein winziger Ort voller Widersprüche. Das futuristische Interieur steht im strengen Kontrast zum kleinen, aber feinen Vintage-Sortiment – die pyramidenförmigen Wände erinnern eher an Science Fiction als an klassische Secondhand-Shops. Aber Laila ist auch kein gewöhnlicher Gebrauchtwarenladen, sondern kombiniert ausgesuchte Vintage-Stücke mit den Kreationen angesagter junger Designer. Das Ergebnis hat mehr gemein mit einer Kunstausstellung als mit einer herkömmlichen Warenpräsentation.
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Ameya-Yokochō
Ameya-Yokochō, oder Ameyoko genannt, bedeutet in etwa „Süßwarenladengasse“. Historische Bedeutsamkeit erlangte sie nach dem Zweiten Weltkrieg. Die zahlreichen Straßenverkäufer handeln vor allem mit frischem Fisch, Obst, Snacks und traditionellen Gewändern. Auf der einen Hälfte stehen die Straßenverkäufer mit ihren Buden, während die andere permanente Geschäfte beherbergt. Am besten beobachten lässt sich das traditionelle japanische Markttreiben auf einer Bierkiste sitzend, mit einem Snack von einem der vielen Straßenrestaurants.
Shopping vor Ort
Shiseido
Yohji Yamamoto
Limi feu
Tae Ashida
Yoshio Kubo
Yuma Koshino
Mode-Events
Mercedes Benz Fashion Week Herbst/Winter
➡ Mitte März
Mercedes Benz Fashion Week Frühling/Sommer
➡ Mitte Oktober
Tokyo Designers Week
➡ Oktober
Öffnungszeiten
Montag–Sonntag: 10:00–20:00
Nützliche Apps
Tabimori
Good Luck Trip Japan App
Tokyo Enjoy Navi
DiGJAPAN !
NAVITIME for Japan Travel
Tokyo Subway Navigation for Tourists

CITY EXPERTEN TIPPS

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Shopping Hotspots (I)
Als Tokios ältestes Kaufhaus vereint das Isetan Qualität und Luxus in Vollendung. Besonders die zweite und dritte Etage sind faktisch ein Gegenwartsmuseum der Mode. Der Concept Store „Dover Street Market“ im Stadtteil Ginza wurde von der Comme des Garçons-Designerin Rei Kawakubo ins Leben gerufen, die übrigens in Tokio geboren ist. Auf dem Dach des Stores befinden sich eine Terrasse und sogar ein Schrein!
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Shopping Hotspots (II)
Noch ein toller Concept Store ist der Super A Market. Dort werden die Produkte wie im Supermarkt präsentiert – Chanel HW14/15 lässt grüßen – und es gibt sogar ein Restaurant, das die hungrigen Einkäufer versorgt.
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Der Stil der Stadt
Was die Leute tragen, hängt hauptsächlich vom Stadtteil ab. In Harajuku tummeln sich die Kids und bunten Subkulturen, die Mode auf ihre eigene wilde Art interpretieren. Nur ein paar hundert Meter weiter, in Omotesando und Aoyama, bevorzugen die Leute einen etwas erwachseneren und eleganteren Kleidungsstil. Allgemein würde ich aber sagen, dass in Tokio eigentlich alles erlaubt ist.
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Lokale Modeszene
Im Allgemeinen ist man in Tokio sehr auf sein Erscheinungsbild bedacht. Mit all den täglichen Fernsehshows, die das Thema Mode behandeln, fühlt sich ein stylishes Auftreten hier schon fast nach Bürgerpflicht an. Da aber jeder Mode auf seine oder ihre Weise interpretiert, sieht man selten denselben trendigen Look auf der Straße.

Einige interessante einheimische Designer sind beautiful people, FACETASM, Muveil, minä perhonen, ANREALAGE und Miss Faline.
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Lieblingscafés/-restaurants/-bars
Ich setze mich sehr gerne mit meinem Laptop oder einem Buch in ein Café. Zwar bin ich bekennender Starbucks-Fan, aber Tokio hat noch jede Menge andere Cafés zu bieten. Das „Bondi cafe Yoyogi Beach Park“ zum Beispiel erinnert an das lockere australische Strandleben. Das Cafe Studio in Harajuku hat nicht nur tollen Kaffee, sondern auch richtig gute Burger. Und dann ist da noch das Cascade – ein riesiger Komplex mit einer Tee-Bar, einem Steakhaus, mexikanischer Küche, koreanischem BBQ, einem Cupcake-Laden und vielem mehr. Einfach immer einen Besuch wert!
Nicola Thiele
Eine junge deutsche Frau mit Sitz in Tokio. Sie schreibt über Mode, Lifestyle, Beauty und Reisen – hin und wieder macht sie sich aber auch tiefgründigere Gedanken zu bestimmten Themen. Mehr über Nicoles Leben in Tokio gibt es auf: www.tiredoftokyo.com
Quellen:
https://www.gotokyo.org/en/tourists/areas/areamap/harajuku.html
http://tokyo.for91days.com/the-architecture-and-glamour-of-omotesando/
http://iamafoodblog.com/tokyo-food-guide-where-and-what-to-eat-in-tokyo/
http://www.rachaelwang.com/tokyo-diaries
http://aroundtokyo.net/blog/2012/06/24/a-walk-along-one-tokyos-old-market-streets/
http://www.scmp.com/magazines/48hrs/article/1520296/weird-and-wacky-hidden-wonders-tokyo-nightlife
http://www.timeout.com/tokyo/shopping/laila-tokio
http://japanshopping.org/archives/shop/24
http://park-ing-ginza.com
http://laila-tokio.com
Kakidai (retouchiert): https://en.wikipedia.org/wiki/Omotesand%C5%8D#/media/File:Omotesando_Tokyo_spring_2012.JPG
IQRemix (retouchiert): https://en.wikipedia.org/wiki/Shibuya#/media/File:Shibuya_Night_(HDR).jpg
Kanabekobaton (retouchiert): https://en.wikipedia.org/wiki/Isetan#/media/File:Isetan_shinjuku.jpg
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