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DIY-Tutorial: Ripped-Jeans zum Selbermachen

Statt alte Jeans auszumisten, kannst du sie mit unseren Tipps ganz einfach aufpeppen und daraus eine moderne Ripped-Jeans selber machen. In unserem Tutorial zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du mit Reibe, Schleifpapier Pinzette und Schere gekonnt Löcher in deine Jeans zauberst. So werden kaputte Jeans im Nu zum neuen Lieblingsstück und du zur Expertin in Sachen Upcycling. Unser DIY schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern ist auch ein Beitrag zu Slow Fashion und Nachhaltigkeit.

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Vorher –Nachher: Schritt für Schritt zur Destroyed-Jeans

In unserem Ripped-Jeans-Tutorial erklären wir dir, wie du Löcher im Used-Look selber machen kannst, indem du die Querfäden der Jeans freilegst. Statt lediglich Löchern in der Hose, erhältst du so zusätzlich Fäden, die über der Öffnung verlaufen. Das Ergebnis: Eine raffinierte Used-Look-Jeans, die trotzdem nicht allzu viel nackte Haut zeigt. Zusätzlich verpasst du deiner Hose mit Küchenreibe und Schleifpapier ein paar raue Stellen und damit den letzten Schliff. Statt deine Jeans zu löchern, kannst du sie alternativ auch

mit einem Fransensaum aufpeppen
.

Vorbereitung für die Used-Look-Jeans

  • Du brauchst: Schere, Pinzette, Sicherheitsnadel oder eine andere Nadel, Schleifpapier oder Handschleifklotz und eine Küchenreibe.
  • Als Arbeitsfläche für die die Ripped-Jeans zum Selbermachen eignet sich ein Tisch, auf dem du die Hose flach ausbreiten kannst und auf dem auch Hosenbeine und der Bund locker Platz finden. So kannst du den Stoff bearbeiten, ohne dass Teile der Hose abrutschen und sich alles verzieht.

Step 1: Schneide ein kleines Loch


  • Ziehe zunächst deine Hose an und markiere die Stellen, an denen du die Löcher haben möchtest. Am besten eignen sich die Bereiche an Knien und Oberschenkeln.
  • Nutze für die Markierung einen unauffälligen Stift, so dass später keine Farbe an den Kanten des Loches sichtbar ist.
  • Halte den Stoff an der Markierung zwischen Daumen und Zeigefinger fest und schneide mit der Schere vorsichtig ein kleines Loch in die Hose.
  • Hat deine Hose bereits Löcher, kannst du diese erweitern, indem du oberhalb oder unterhalb neue Stellen markierst und dort die Hose einschneidest.

Step 2: Loch aufreißen


  • Schneide das Loch nicht komplett mit der Schere, damit die Kanten nicht zu gerade sind.
  • Besser ist es, den Jeansstoff mit den Händen vorsichtig aufzureißen. Die Löcher wirken dann, als wären sie durch natürliche Abnutzung entstanden.
  • Bei der Länge kannst du variieren: Je nachdem wie groß das Loch sein soll, reißt du den Schnitt weiter auf oder lässt ihn schmal.

Step 3: Einschnitt Nummer zwei


  • Schneide unterhalb oder oberhalb des ersten Einschnittes ein weiteres Loch in deine Jeans.
  • Wiederhole nun Step 2 und reiße den Schnitt vorsichtig weiter auf.
  • Achte darauf, dass der Jeansstreifen an der Verbindung zur Hose nicht beschädigt wird.
  • Wenn du noch ungeübt bist, fange klein an und lasse den Streifen beim ersten Versuch schmaler. Die Fäden sind in den folgenden Schritten dann leichter zu lösen.
  • Auch hier hast du die Wahl: Du kannst beide Schnitte gleich weit einreißen oder in der Länge variieren. Letzteres macht den Used-Look der Ripped-Jeans authentischer.

Step 4: Fäden ziehen


  • Jetzt kommt der langwierige Part: Mit einer Pinzette zupfst du die Längsfäden aus dem Streifen.
  • Das sind die Fäden, die nun oben und unten aus dem Jeansstreifen herausragen.
  • Der Anfang kann schwierig sein, da die Fäden noch straff im Stoff sitzen.
  • Nachdem du die ersten Fäden entfernt hast, geht es leichter und du siehst deutlicher, welchen Faden du als nächstes herausziehen kannst.
  • Lege so nach und nach die (meist weißen) Querfäden aus dem Jeansstreifen frei.


Step 5: Weitere Löcher für deine Ripped-Jeans


  • Willst du das vorhandene Loch vergrößern oder weitere Löcher an anderen Stellen der Jeans einfügen, zum Beispiel am zweiten Hosenbein, gehe die Schritte eins bis vier erneut durch.
  • Halte die einzelnen Stoffstreifen bei größeren Löchern schmal. Die Fäden sind so leichter zu entfernen als bei einem sehr breiten Streifen.
  • Möchtest du in deiner Used-Jeans ein großes Loch haben, kannst du die Längsstreifen im Mittelteil auch mit der Schere aufschneiden, statt sie aufzureißen.
  • Nur am obersten und untersten Streifen solltest du das Loch mit der Hand aufreißen.
  • Wenn du die Einschnitte jeweils etwas seitlich versetzt, erzielst du bei der Destroyed-Jeans zum Selbermachen einen natürlich abgenutzten Look.

Step 6: Fäden zupfen für die Löcher-Jeans


  • Jetzt folgt erneut der zeitintensive Teil des Ripped-Jeans-DIYs: Fäden ziehen.
  • Teste verschiedene Arten von Pinzetten – von flach bis abgeschrägt. Möglicherweise fällt dir das Zupfen mit einer speziellen Pinzette leichter.
  • Nach und nach entsteht nun ein großes Loch, bedeckt von den querverlaufenden Fasern in der Destroyed-Jeans.

Step 7: Feinarbeit mit Nadel


  • Hast du die Schnitte versetzt, verlaufen die Querfäden am Rand des Loches jeweils weiter nach links und rechts.
  • Stecknadeln oder Sicherheitsnadel kommen für den Feinschliff des DIYs ins Spiel, damit auch die Kanten und Ränder einen natürlichen Used-Look bekommen.
  • Die Fäden an den überstehenden Kanten kannst du mit der Nadel aus dem Stoff herauslösen.
  • Ziehe die Längsfäden am Rand nur teilweise heraus, so dass sie ihn umsäumen.
  • So sind die Kanten nicht gerade abgesetzt, sondern es sieht aus, als wären sie natürlich abgenutzt.

Step 8: Used-Look mit Küchenreibe und Schleifpapier


  • Wenn die Löcher samt freiliegender Querfäden fertig sind, kannst du nun andere Stellen der Jeans bearbeiten.
  • Für das DIY eignen sich Küchenreibe oder Schleifpapier, um den Stoff anzurauen und anzuraspeln.
  • Bist du dir unsicher, teste den Effekt vorher an einer unauffälligen Stelle, etwa neben der Seitennaht oder an den Unterschenkeln.
  • Je nachdem wie oft du mit Reibe oder Schleifpapier über den Stoff gehst, entstehen so kleine Löcher und raue Stellen im Used-Look.
  • Wenn du quer über den Stoff reibst, kannst du so auch vorsichtig ein paar Querfäden freilegen.

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