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Frau, die auf beeindruckende Berglandschaft schaut

Nachhaltige Modemarken: Diese 10 Label leben Fair Fashion!

Entdecke die Welt der nachhaltigen Modemarken! Von Pionieren wie Hessnatur und Patagonia über die Szene-Klassiker Armedangels und Veja bis hin zu Geheimtipps wie Ecoalf. Wir verraten dir, welche Label du auf dem Schirm haben solltest! Du suchst spannende Fashion-Label, mit denen du deine Capsule Wardrobe aufstocken kannst? Also neue Lieblingskleidung, die nicht nur unverschämt gut aussieht und langlebig ist, sondern auch fair hergestellt wurde? Dann bist du hier genau richtig. In unserem Artikel stellen wir dir 10 nachhaltige Modemarken vor, die wir dir guten Gewissens empfehlen können. Los geht’s!

  1. Armedangels: Zeitloses Fair-Fashion-Label

Die Marke Armedangels steht seit 2007 für nachhaltige und faire Mode und beweist, dass diese nicht auf moderne Designs und detailverliebte Schnitte verzichten muss. Faire Produktionsbedingungen und angemessene Löhne wie auch hochwertige Materialien – Bio-Baumwolle, Wolle, Leinen – zeichnen das Label aus.

Frauen in Blazern in Hellblau, Mintgrün und Rosa

Bei Armedangels verzichtet man auf schädliche Pestizide in der Herstellung und recycelt Polyester, wo es nur geht. Entlang der gesamten Produktionskette gilt das Motto: zeitlose Mode statt Fast Fashion.

  1. Slow-Fashion-Label aus Hessen: Hessnatur

Hessnatur gehört zu den Urgesteinen der nachhaltigen Modemarken in Deutschland. Vor über 40 Jahren gründete das Ehepaar Hess das Label, um den eigenen Nachwuchs in ökologisch und chemisch unbelastete Babykleidung hüllen zu können. Seitdem setzt das Unternehmen auf nachhaltige Stoffe aus natürlichen Materialien wie Bio-Baumwolle, Leinen, Hanf, Daunen und Schafwolle. Mittlerweile ist das Label längst den Kinderschuhen entwachsen und bietet auch nachhaltige Mode für Erwachsene an.

  1. Patagonia beweist: Outdoor-Bekleidung kann auch öko

Du suchst langlebige, nachhaltige Outdoor-Bekleidung? Dann schau doch mal bei Patagonia vorbei. Ob Klettern, Surfen oder Skifahren, Patagonia versorgt dich mit der passenden Ausrüstung. Diese wird zum Beispiel aus Bio-Baumwolle oder recycelten PET-Flaschen hergestellt.

Ein Prozent des Umsatzes spendet das Unternehmen an den Umweltschutz, außerdem macht es dabei seine Lieferketten transparent und fair. Ein Ansatz, der Outdoor-Fans auf voller Linie überzeugt, denn das nachhaltige Modelabel gibt es bereits seit 1973. Also dann, schnapp dir deinen

Rucksack
und raus mit dir!

Was sind nachhaltige Modemarken?
  • Fair-Fashion-Label zielen darauf ab, ihre Kleidung so herzustellen, dass Natur und Menschen nicht geschädigt werden

  • Dafür verwenden sie nachhaltige Materialien wie Bio-Baumwolle, Bio-Leinen oder Tencel. (Tencel, auch Lyocell genannt, ist ein Stoff auf der Basis von Holzfasern.)

  • Außerdem fördern sie faire Arbeitsbedingungen, so dass niemand entlang der Produktions- und Lieferkette ausgebeutet wird.

  • Allerdings setzen unterschiedliche Marken dabei auch unterschiedliche Schwerpunkte, wie sie nachhaltige Mode leben: Einige konzentrieren sich auf einen Aspekt wie etwa die faire Herstellung. Andere verbinden beide.

  • Wenn du genauer wissen möchtest, wo der Fokus der verschiedenen Marken liegt, dann schau dir an, welche Nachhaltigkeitssiegel sie verwenden.

  • Für noch mehr Infos empfehlen wir dir unser

    kostenloses E-Book zu nachhaltigem Modekonsum
    : Hier geben dir die beiden Fair-Fashion-Expertinnen Mia Marjanovic und Dominique Ellen van de Pol Tipps & Tricks, woran du nachhaltige Mode erkennst.

Mann im Oversize-Anzug am Strand
© 2024 Rockt ohne Ende: Fair Fashion von coolen Labeln

  1. Für einen positiven Wandel in der Modeindustrie: People Tree

Das nachhaltige Modelabel People Tree designt ihre Kollektionen mit Respekt vor Mensch und Natur. People Tree nimmt die ökologische Verantwortung seit 1991 sehr ernst: Im Fokus stehen natürliche Stoffe wie Bio-Baumwolle oder recycelte Materialien sowie unbedenkliche Färbemittel.

Doch auch mit sozialem Engagement kann die nachhaltige Modemarke glänzen: Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten und den Ankauf von Hand gewebter Stoffe, stärkt People Tree ländliche Gemeinden und Arbeitskräfte vor Ort. Kein Wunder, dass Gründerin Safia Minney mittlerweile als Galionsfigur der Fair-Trade-Szene gilt!

  1. Eine der wetterfestesten nachhaltigen Modemarken: Derbe Hamburg

Wenn norddeutsches Wetter auf urbanes Design trifft, schlägt die Stunde von Derbe Hamburg. Denn mit den saucoolen Klamotten des Fair-Fashion-Labels bist du bestens eingepackt – selbst, wenn es stürmt, windet und regnet. Und das auch noch völlig nachhaltig. Denn Derbe produziert seit 2001 tierfreie Textilien, verwendet nur Bio-Baumwolle und nutzt obendrein auch noch Kunstfasern aus recycelten PET-Flaschen.

Den Antrieb dafür formuliert das nachhaltige Modelabel auf seiner Website selbst am treffendsten: „Weil gerecht einfach derbe ist.” Das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen, sondern besticht auch durch seine Wetterbeständigkeit. Beweis gefällig? Dann schlüpfe beim nächsten Schauer in eine derbe Regenjacke. Nicht nur für Nordländer:innen ein wahres Highlight!

  1. Hat alles für nachhaltige Sneakerheads: Veja

Meghan Markle, Emma Watson und Katie Holmes – das sind nur drei der prominentesten Fans weltweit, die auf die Sneaker von Veja schwören. Der Grund für so viel Zuspruch liegt nicht nur am coolen Design mit dem markanten „V”. Sondern auch daran, dass das Fair-Fashion-Label seine stylishen Treter seit 2005 doppelt nachhaltig herstellt: Es zahlt faire Preise und verwendet Naturmaterialien.

Die Materialien umfassen Bio-Baumwolle, Amazonas-Kautschuk, recycelte Plastikflaschen und Polyester sowie pflanzlich gegerbtes Leder. Die Hälfte der Sneaker-Kollektion ist vegan. Als innovative Leder-Alternativen verwendet die nachhaltige Modemarke ein Leder-Imitat aus Maisabfällen! Für den Kautschuk zahlt Veja nach eigenen Angaben das Fünffache des üblichen Marktpreises. Spannende Marke!

  1. Grüne Mode von Hempage: So sanft kann Hanf sein

Von wegen Kartoffelsack! Die nachhaltige Modemarke Hempage zeigt seit 1999, dass aus Hanf nicht nur grobe, sondern auch sehr feine Stoffe hergestellt werden können. Das Geheimnis für filigrane Hanf-Textilien liegt in den jungen Pflanzen und der Verarbeitung.

Das Besondere an der Naturfaser ist, dass Hanf Feuchtigkeit schneller aufnimmt als andere und sie auch schneller wieder abgibt. Hanfkleidung kühlt aufgeheizte Sommerhaut und wärmt zitternde Frostbeulen im Winter. Ein weiterer Zusatznutzen: Hanf ist antibakteriell. Riecht also länger gut. Mit diesem einzigartigen Material, schönen Designs und fairer Mode zaubert die nachhaltige Brand Hempage Kleidung zum Wohlfühlen.

Wo kauft man nachhaltige Kleidung?

Viele nachhaltige Modemarken verkaufen ihre Produkte direkt über ihre eigenen Online-Shops. Es gibt aber auch spezielle Online-Plattformen für nachhaltige Mode wie Avocadostore. Oder du vergleichst direkt bei uns, indem du den Filter „nachhaltig” anklickst oder gezielt nach Fair-Fashion-Labeln suchst.

  1. Ecoalf: Da wird recycelt, was das Zeug hält

Durch modernes Design, recycelte Materialien und technischen Fortschritt besticht die nachhaltige Modemarke Ecoalf. Bereits 2009 begann die Reise des portugiesischen Labels, um die Verschwendung natürlicher Ressourcen einzudämmen.

Dabei werden Innovationen und Nachhaltigkeit ganz groß geschrieben: So engagiert sich die Crew um Gründer Javier Goyeneche etwa beim Projekt „Upcycling the Ocean”. Hierbei werden Meeresabfälle gesammelt und, soweit möglich, zu Garn versponnen – für Sweater, Sneaker,

Jacken
und Co. Die Mission von Ecoalf ist klar und eindeutig, nämlich nachhaltige Kleidung aus recycelten Materialien herzustellen, mit dem gleichen Qualitäts- und Designanspruch wie an nicht recycelte Mode!

  1. Fair-Fashion-Label Lanius: Mode mit Wow-Effekt

Die nachhaltige Designermarke Lanius setzt seit 1999 bei ihrer Kleidung auf Qualität, Style, fairen Handel und naturnahe Produktionsverfahren. Für die Herstellung der Kleidung verwendet das Kölner Familienunternehmen vor allem zertifizierte sowie kontrollierte Materialien: Aus Bio-Baumwolle, Bio-Hanf, Seide und Leinen entsteht bei Lanius Kleidung, bei der man gern länger hinschaut. Eine Besonderheit des nachhaltigen Modelabels: Vieles ist auch in großen Größen erhältlich. Guter Move!

Detail einer Baumwollblüte für nachhaltige Mode
© 2024 Neben Bio-Hanf und Tencel ein Star von Fair Fashion: Bio-Baumwolle

  1. Reduce to the max: Jan ‘n June

Minimalistisch-elegant geht es zu bei den zeitlosen Schnitten dieses Hamburger Labels. Obwohl es die nachhaltige Modemarke erst seit 2014 gibt, hat sich Jan ‘n June mit seiner Kleidung bei Fair-Fashion-Fans schnell einen Namen gemacht. Denn für die stylishen Pieces werden nur umweltfreundliche Materialien verwendet, wie etwa Bio-Baumwolle, recyceltes Polyester oder Tencel.

Außerdem setzen die beiden Gründerinnen Anna Bronowski und Jula Holtzheimer auf kurze Transportwege: Blusen, Culottes und Co. entstehen in Portugal und Polen – natürlich unter fairen Bedingungen. Seit 2021 ist die Marke mit dem strengen GOTS-Standard (Global Organic Textile Standard) zertifiziert, einem der strengsten und umfassendsten Nachhaltigkeitssiegel für Mode. Aber damit nicht genug: Jedes Kleidungsstück erhält auch noch einen QR-Code, mit dem du dessen Herstellung zurückverfolgen kannst. So geht Transparenz!

Nachhaltige Modemarken finden

Zum Glück ist das Angebot an Fair Fashion spannend und überaus vielfältig. Von Spezialisten wie Patagonia (Outdoor-Bekleidung), Hempage (Kleidung aus Hanf) oder Veja (Sneaker) bis hin zu Labeln wie

Armedangels,
die ein umfassenderes Sortiment anbieten, ist für alle etwas dabei.

Natürlich kann diese Riesenauswahl an Marken anfangs auch überfordern. Falls du noch auf der Suche nach einer nachhaltigen Brand bist, die zu dir passt, hoffen wir, dass wir dir einen ersten Überblick geben konnten. Und dich vielleicht sogar zum Entdecken und Finden neuer Lieblingsstücke inspiriert haben!

Lass dich inspirieren

Lust auf Mode? Willkommen bei Ladenzeile! Hier erwarten dich Styling-Tipps, Trends und Oufits für jeden Anlass. Lehn dich zurück und lass dich inspirieren!

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