DIY – So peppst du deine Jeans effektvoll auf

Vom Schrankhüter zur neuen Lieblingshose! Eine ausgediente Jeans in eine stylishe Knöchelhose mit Fransensaum verwandeln? In unserem DIY-Tutorial zeigen wir dir, wie es geht. Mit Schere, Schleifpapier und Reibe lässt sich jedenfalls so einiges anstellen. Ob Saum mit Fransen oder Jeans im Used-Look: Lass deiner Kreativität freien Lauf und verschönere neben der Denim-Hose auch Röcke oder Shorts zum Festival. Ebenso kannst du deine Jeansjacke mit Destroyed-Effekten wunderbar aufpeppen.

Schritt für Schritt: Jeans mit Fransensaum aufpeppen

Für die Jeans mit Fransen brauchst du Schere, Nadel und Pinzette. Um die Fransen aufzubauschen und den Übergang von Fransensaum zum Jeansstoff weicher zu gestalten, kannst du die Hose zusätzlich mit Schleifpapier und Reibe bearbeiten.

Step 1: Saum abschneiden

  • Schneide den Saum der Jeans oberhalb der Naht in einer geraden Linie ab.
  • Vorsichtig herantasten kannst du dich, wenn du zunächst nicht zu viel kürzt und später die Fransen auf die gewünschte Länge nach schneidest.
  • Lange Fransen statt Fransensaum? Schneide hierfür nur den umgenähten Saum knapp über der Naht ab. So bleibt dir genug Stoff für die Fransen.
    Tipp:
  • Möchtest du deine Jeans insgesamt etwas kürzen, kannst du auch mehr Stoff abschneiden.
  • So wird aus einer normalen Hose eine Jeans in moderner 7/8-Länge.

Step 2: Fäden auflockern

  • Klappe die Kante des Jeanssaumes um.
  • Ziehe die Schere mit leichtem Druck am Rand der Kante entlang.
  • Die Fäden werden so insgesamt etwas gelockert und die folgenden Schritte sind einfacher.

Step 3: Querfäden lösen

  • Den Fransensaum der Jeans machst du selbst, indem du die Längsfäden frei legst.
  • Dazu löst du vorsichtig die Querfäden mit Nadel oder Sicherheitsnadel und schiebst sie aus dem Stoff heraus.

Step 4: Fäden ziehen

  • Wenn du die Querfäden aus dem Stoff gelöst hast, kannst du sie mit einer Pinzette aufnehmen und ganz herausziehen.
  • Teste, welche Pinzette für dich am besten passt: Es gibt Pinzetten, die flach aufeinander aufliegen oder vorne abgeschrägt sind und spitz zulaufen.
  • Ja nachdem wie lang die Fransen sein sollen, ziehst du entsprechen viele Reihen an Querfäden aus der Hose.
  • Ein Fransensaum von 1 bis 2 cm peppt deine Jeans dezent auf. Fransen von 5 cm Länge und mehr machen die Hose zum Blickfang.

Step 5: Voluminös: Schleifpapier bauscht die Fransen auf

  • Mit Schleifpapier werden die Fransen der Jeans buschiger und bekommen mehr Volumen.
  • Reibe den Fransensaum vorsichtig über das Papier.
  • Achte darauf, dass die Fransen hierbei nicht zu sehr verfilzen und die Fäden überall gleichmäßig angeraut werden.

Step 6: Übergang im Used-Look mit der Reibe

  • Mit einer Küchenreibe, Schleifpapier oder einem Handschleifstein kannst du den Stoff oberhalb der Fransen leicht ankratzen.
  • So verpasst du deiner Jeans zusätzlich noch einen Übergang im Used-Look und lenkst die Blicke auf den Saum.

Step 7: Überstehende Fäden abschneiden

  • Im letzten Schritt werden überstehende Fäden mit der Schere abgeschnitten.
  • Achte auf eine gerade Kante, damit der Jeanssaum mit Fransen gekonnt und schick aussieht.

Gewollt zerschlissen: So kannst du deine Jeans im Used-Look aufpeppen

Um die Taschen deiner Jeans ausfransen zu lassen benötigst du diese Utensilien:

  • Schere
  • Schleifpapier
  • Küchenreibe

Für die Feinarbeit an den Taschen eignet sich am besten eine Reibe, die klein oder schmal ist, wie zum Beispiel für Parmesan oder Muskat. Statt Schleifpapier kannst du auch einen Handschleifstein oder Bimsstein nutzen. Papier hat den Vorteil sich formen zu lassen, ein Schleifstein dagegen liegt besser in der Hand.

Mit den unterschiedlichen Utensilien kannst du beim Jeans aufpeppen verschiedene Effekte erzielen. Wenn du dir unsicher bist, teste am besten an einer unauffälligen Stelle, welches Ergebnis dir am besten gefällt. Sind dir die Destroyed-Effekte noch zu wenig, kannst du auch eine

Ripped-Jeans mit Löchern selber machen
.

Hast du die Utensilien bereit gelegt, sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Entscheide ganz nach Geschmack, welche Stellen du bearbeitest, um deine Hose als Used-Jeans zu gestalten. Schön und natürlich wirken die Kanten der Hosentaschen, der Saum und der Bereich der Oberschenkel bis hin zu den Knien. Vielleicht hat deine Hose auch bereits kleine Löcher oder Farbflecken, die du mit den folgenden Techniken verstärken und erweitern kannst.

Step 1: Kanten mit der Schere aufrauen

  • Ziehe die scharfe Seite der Schere an der Kante der Hosentasche entlang.
  • Mit der Schere erzielst du einen dezenten Effekt, der sich dosiert verstärken lässt.
  • Je öfter du über die Kanten reibst, desto abgenutzter sieht die Tasche aus.

Step 2: Used-Look für die Tasche mit der Küchenreibe

  • Für den Effekt von starker Abnutzung eignet sich eine Reibe.
  • Ziehe sie an den Kanten der Hosentasche entlang für einen auffälligen Destroyed-Look.
  • Fäden, die sich dabei lösen, verstärken die Used-Optik.

Step 3: Feinschliff mit Schleifpapier

  • Möchtest du einen weichen Effekt erhalten, nutze das Schleifpapier für die Kante der Hosentasche.
  • Die Fäden fransen mit dieser Methode flaumig aus.
  • Ebenso kannst du mit dem Schleifpapier auch andere Stellen der Hose leicht abwetzen, ohne sie komplett zu beschädigen.

Step 4: So wird die Hose zur Destroyed-Jeans

  • Nutze die Küchenreibe auf dem Stoff an Oberschenkel oder Knien, um grob abgenutzte Stellen beim Jeans verschönern zu erhalten.
  • Hast du eine Multireibe mit verschiedenen Reibeflächen, kannst du diese ausprobieren. Tipp:
  • Ziehe die Reibe an den gewünschten Stellen der Hose mit leichtem Druck von links nach rechts.
  • Die Querfäden der Hose werden so freigelegt und ergeben Löcher im Ripped-Look.

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